Sportluftfilter von K&N – mehr Durchzug dank Sportluftfilter
15. März 2010 – 10:34Sportluftfilter werden fälschlicherweise häufig als Synonym für brüllende, pubertär aufgemotzte Kisten von Besitzern mit Problemen, anderweitig bei der Damenwelt zu imponieren, aufgefasst. Doch weit gefehlt: ein Sportluftfilter kann je nach Ausführung nicht nur Lärm, sondern auch Kostenersparnis bringen. Denn gute Sportluftfilter sind weitestgehend wartungsfrei – in der Regel reicht eine Reinigung und anschließendes Einölen, um den Filter wieder für 50.000 – 100.000 Kilometer fit zu machen.
Serienfilter sind in der Regel aus speziellem Papier, das Schmutzpartikel aus der Ansaugluft filtert, bevor sie zum Benzingemisch in den Motor geleitet wird. In der Regel sind diese Filter recht teuer und müssen bei regelmäßigen Wartungsintervallen ausgewechselt werden – das schlägt auf die Lebensdauer eines Fahrzeugs gerechnet mit erheblichen Mehrkosten zu Buche, die man mittels eines Sportluftfilters drastisch reduzieren kann. Zudem schränken die meisten Serien-Filter die Luftzufuhr ein: häufig sind die Luftfilterkästen ohnehin schon unter recht ungünstigen Bedingungen verbaut. Die Bauweise ist oftmals ein Kompromiss zwischen Funktionalität und beengten Platzverhältnissen, sodass Serienfahrzeuge mit Papierfiltern meist gar nicht erst ihre maximale Leistung entfalten können – ein Sportluftfilter kann hier optimieren. Der bei vielen Fahrzeugen spürbare Zuwachs an Durchzug stellt dabei streng genommen gar keinen Leistungszuwachs dar: die Leistung kann sich aber erst durch die Modifikation am Luftsystem frei entfalten.

Sportluftfilter von K&N
Die Funktion moderner Sportluftfilter wie beispielsweise derer von K&N: als Filtermaterial kommt Baumwolle zum Einsatz, deren Oberfläche mit Öl behandelt ist. Die Ansaugluft kann durch die verglichen mit Papierfiltern wesentlich gröberen Poren der Baumwolle freier zirkulieren und den Filter besser durchströmen, während Schmutzpartikel durch Verwirbelungen an dem Ölfilm kleben bleiben, mit dem die Fasern der Baumwolle überzogen sind. Die Folge: der Motor bekommt auf Abruf schneller und mehr Luft, die Verbrennung in den Zylindern wird durch ein optimiertes Luft-/Gasgemisch verbessert, und das Fahrzeug weist in den meisten Fällen einen spürbar besseren Fahrtantritt auf.
Eine Reinigung wird fällig, wenn der Filter eine 2-3 Millimeter dicke Schmutzschicht aufweist – dafür gibt es unterschiedliche Reinigungssets nebst Filteröl, wodurch man die Reinigung selbst einfach und kostengünstig erledigen kann. Alternativ bieten natürlich auch Werkstätten die Reinigung des Filters an.
Sportluftfilter von K&N, die einfach gegen den Serienfilter ausgetauscht werden, werden mit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) geliefert – das erspart den Weg zum TÜV nach dem einfachen Einbau.
Achtung: nicht alle Sportluftfilter auf dem freien Markt sind eintragungsfrei. Bei Modellen ohne ABE ist eine Vorführung beim TÜV fällig, und unter Umständen kann bei einer Kombination mit einem Sport-Endschalldämpfer auch ein Geräuschgutachten fällig werden. Bei Verstößen kennt die „Rennleitung“ auf öffentlichen Straßen übrigens kein Pardon: im Ernstfall droht durch Erlöschen der Betriebserlaubnis die Stilllegung und der Transport auf einem Abschleppwagen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer.







