Simoncelli und Wheldon – Motorsport und seine Gefahren

2. November 2011 – 08:48

Motorsport bezeichnet alle Sportarten, wo man mit motorgetriebenen Fahrzeugen möglichst schnell ins Ziel gelangen muss. Es sind meistens Automobilsportarten wie zum Beispiel Kartsport, das Motorbootrennen und oder die einfachen Motorradrennen. Es zählen aber auch Wettkämpfe wie zum Beispiel bei den Flugzeugen (Luftrennen). Gefahren: Es kommt immer wieder vor, dass Strecken und die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges unterschätzt werden. Dazu kommen auch noch manchmal unerkannte Schäden an einem Fahrzeug hinzu. Durch die letzten beiden tödlichen Unfälle im Motorsport, zum Beispiel in der IndyCar-Serie und der MotoGP, wurden wieder mal die Gefahren, die in solch einem Sport vorkommen können, offenbart. Doch unterschätzt die heutige Fahrgeneration im Motorsport die Risiken und Gefahren? Max Mosley meint: „Die Fahrer realisieren ab einer gewissen Geschwindigkeit im Auto sofort, dass es gefährlich ist.!“ Doch dabei weiß doch jeder, dass wenn einen das Verlangen nach dem Sieg so wichtig ist und welch eine gigantische Last an Verantwortung auf einem liegt, dass man dann schnell übermütig werden kann. Der ehemalige FIA-Präsident meint: „Die Fahrer im Motorsport fühlen sich heute viel wohler in den Autos als die Fahrer der 1960er-Jahre”, nach einem Gespräch mit Jack Brabham . Der Ex-FIA-Boss macht jedoch große Sorgen um die ganze IndyCar-Serie, es müssen sich aber eher die US-Amerikaner selbst einen Kopf über ihre ganzen Sicherheitsprobleme im Motorsport machen. Doch bei der FIA ist es eine Tradition, dass die Länder, die teilnehmen, selbst für ihr Territorium verantwortlich sind. “Wir müssen uns gegenüber ehrlich sein und das Beste aus den ausstehenden Rennen herausholen. In Bezug auf das nächste Jahr müssen wir mehr und härter arbeiten, falls wir uns verbessern wollen. Und genau das ist unser Ziel”, dies gibt der 27-fache Grand-Prix-Sieger als Parole raus. Das klingt stark danach, dass man alles für einen Sieg im Motorsport tun sollte, doch was ist mit den Gefahren? Laut Alonso würden, nachdem die Weltmeistertitel im Motorsport raus sind, alle nur noch an 2012 denken. Er meint man könne jetzt die letzten Rennen im Motorsport genießen und Sache sowie Elemente ausprobieren, die „aggressiver zu Werke gehen“ (erklärt der Ferrari Pilot aus Oviedo), wenn diese Titel der Gewinner nicht schon feststehen würden. Alonso meint: „Wir könnten noch viel aggressiver fahren und größere Risiken eingehen, besonders in dem Qualifying“.„Man denke nicht an die Risiken, wenn das Visier geschlossen ist“: Gibt Alonso an. Er selbst, als Motorsport Anhänger, gibt zu, dass alle die Gefahren kennen, aber das Adrenalin die Gefahren ausblenden lässt. Er erläutert, dass in Indien eine Höchstgeschwindigkeit bei etwa 320 km/h liegt, wenn bei dieser Geschwindigkeit etwas am Auto kaputt gehen würde oder schon defekt ist, könne der Fahrer bei einem Motorsport Rennen einen schweren Unfall haben, sagt der Spanier. “Aber wenn man fährt, dann denkt man über so etwas nicht nach.”

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