Chiptuning – nur vom Fachmann

29. März 2012 – 10:21

Chiptuning – viele Leute haben sicherlich schon einmal von diesem Begriff gehört. Doch viele Menschen wissen nicht, dass sie dem eigenen Auto durch das Chiptuning nicht immer etwas Gutes tun.

Was ist Chiptuning?

Beim Chiptuning wird, wie der Name schon sagt, etwas beim „Chip“ (Einspritzdüse) des Autos verändert. In der Regel kann man das Chiptuning am besten bei einem TDI (Turbo-Diesel-Input) Motor durchführen, da dieser eine direkte Einspritzung des Gemischs besitzt.

Wo kann man Chiptuning durchführen lassen?

Das Chiptuning wird in Normalfall von speziellen Werkstätten durchgeführt. Diese besitzen ein relativ großes Gerät, welches über einen integrierten Computer verfügt. Mit diesem kann man die Einspritzdüse so einstellen, dass sie immer die genau benötigte Menge an Benzin (Gemisch) in den Motor einspritzt, welcher zur Verbrennung benötigt wird. Hier wird dann zum Beispiel mehr Benzin eingespritzt, wenn hohe Drehzahlen entstehen. Beim Chiptuning wird der Chip (Einspritzdüse) so programmiert, dass das Verhalten der Düse besser gesteuert wird.

Vorteile

Der größte Vorteil des Tunings ist natürlich die erhöhte Leistung. Durch das Chiptuning kann man einige PS (etwa 5 – 20 PS) mehr Leistung aus dem Motor holen. Dies ist natürlich auch während dem Fahren merkbar, da das Auto auch schon in niedrigeren Drehzahlen eine gute Leistung auf die Hinterräder bringen kann.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass durch das Chiptuning Kraftstoff eingespart werden kann. Dies macht sich natürlich auch in der Brieftasche bemerkbar, da die Spritpreise zurzeit ohnehin sehr hoch sind. Durch die gezielte Einspritzung von Benzin sinkt der Verbrauch.

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Nachteile

Leider bringt das Chiptuning auch einige Nachteile mit sich, welche man nicht außer Acht lassen sollte. Ein großer Nachteil ist natürlich, dass das Ganze nicht legal ist, da man eine Veränderung am Motor vorgenommen hat, ohne diese zu typisieren. Falls man dies macht, ist natürlich alles gut und man kann ohne Angst zu haben auf der Straße fahren. Jedoch sind diese Typisierungen nicht immer sehr billig.

Natürlich hat das Tuning auch einige Nachteile für den Motor. Oft ist es der Fall, dass sich der Verschleiß mancher Teile durch das Tuning erhöht, da der Motor eine höhere Leistung erzielen kann, was auf Kosten der Verschleißteile geht. Dies kann jedoch bis hin zum Motorschaden gehen. Hier zahlt die Versicherung nicht, die Garantie ist natürlich auch ausgeschlossen. Falls man das Chiptuning jedoch von einem Profi machen lässt, wird im Normalfall nichts Schlimmes passieren.

Es kann auch sein, dass von der Tuning-Werkstatt eingestellten Werte bei einem Service wieder zurückgestellt wurden. Die meisten Chiptuning-Werkstätten bieten jedoch eine kostenlose Nachregulierung dieser Einstellung an.

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Mercedes macht das Auto unsichtbar

16. März 2012 – 10:25

Der deutsche Automobilhersteller Mercedes sorgt derzeit mit einem sehr skurrilen Werbespot für Furore. Wie in dem bekannten James Bond-Film “Stirb an einem anderen Tag” lies Mercedes sein neues Auto einfach verschwinden. Das besondere daran ist, dass sie dazu keinen Trick am Computer anwenden mussten.

Wie man ein Auto ohne Computer unsichtbar macht
Der Trick ist genial und gleichzeitig simpel: Die Fahrerseite wurde komplett mit einem sehr dichten Teppich aus winzig kleinen Dioden besetzt. An der Beifahrerseite wurde eine Kamera befestigt, welche die gegenüberliegende Seite filmt. Die Bilder der Kamera werden blitzschnell mit den Leuchtdioden dargestellt. Es entsteht der Eindruck, als würde man durch das Auto hindurch schauen können, da man genau das sieht, was auf der anderen Seite des befindlich ist.

Die Reaktionen der Öffentlichkeit
Der Stuttgarter Automobilhersteller ging mit dem Auto in verschiedene deutschen Städte auf Werbetour. Die Menschen, welche das Auto betrachteten, waren sehr erstaunt darüber, da es bisher keine vergleichbare Aktion gab. Nachdem diese erste Deutschlandtour beendet war, drehte Mercedes einen Werbespot mit dem Auto. Hierfür waren viele Sondergenehmigungen erforderlich, da das Auto nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen wurde. Infos gibt es auf auto-professor.de.

Was ist der F-Cell für ein Auto?
Der F-Cell soll umweltfreundlich dargestellt werden, da die Umweltverschmutzung des Wagens sehr gering ist. Er wird mit Brennstoffzellen betrieben und derzeit nur in kleinen Serien zu Testzwecken gefertigt. Im Werbespot ist der F-Cell auf Grundlage der B-Klasse zu sehen, es gibt aber auch Prototypen auf Grundlage der A-Klasse. Der Elektromotor in diesen Autos liefert eine Leistung von 65 KW. Dieser Motor bringt das Auto in 14 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die maximal erreichbare Geschwindigkeit beträgt derzeit 140 km/h. Die Technologie im Bereich Brennstoffzellen steht noch am Anfang ihrer Entwicklung. Diese Entwicklung schreitet aber sehr rasch voran, deshalb ist schon in einigen Jahren mit der Serienproduktion des Mercedes F-Cell zu rechnen.

 

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Neues Porsche 911 Cabrio: Perfekter Auftritt oben ohne

20. Februar 2012 – 09:43

Rihanna fährt ihn im Videoclip zu Take a bow’ und in ‘Californication’ gehört er zu Hank Moodys Accessoires wie Jeans und Chelsea-Boots: Besonders in der Glitzerwelt des Showbiz gehört das Porsche 911 Carrera Cabriolet zu den begehrtesten Schmuckstücken auf vier Rädern. Seit annähernd vier Jahrzehnten sorgt das kurvenreiche open-air Pendant des Porsche 911 Coupé quer durch alle Bevölkerungsschichten für Herzklopfen und Begeisterung. Im März 2012 liefert die Zuffenhausener Sportwagenschmiede nun die neuste Auflage des offenen Elfers in die Showrooms ihrer Händler. Eins steht dabei jetzt schon fest: Der Neue muss sich in pucto Formensprache und aufregendem Fahrverhalten nicht hinter seinen Vorgängern verstecken.

Porsche 911 Carrera Cabriolet

Porsche 911 Carrera Cabriolet

‘Donnerkuppel’ des Coupés endlich auch beim Cabrio
Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Das Cabrio überzeugt durch ein Plus an Leistung und seine wegweisende Dachkonstruktion. Die offenen Modelle kommen im gleichen frischen Look des erst kürzlich vorgestellten 911 Coupés daher – dieses Mal aber ohne Kompromisse. Denn: Bahnbrechend im Vergleich zum Vorgänger ist eine neue Verdeckkonstruktion, die die typische kuppelartige Dachkontur des Elfers erstmals im vollem Umfang erhält. Interessenten, die bislang vor der Frage ‘ästhetische Form oder offener Fahrspaß’ standen bekommen nun also Beides in einem.

Leistung satt bei wenig Durst
Porsche hat mit seinem intelligenten Leichtbaukonzept Gewicht und Verbrauch gesenkt, während Agilität und Komfort im Umkehrschluss drastisch erhöht wurden. Im Heck des Sportlers schlägt das Gleiche Herz wie im geschlossenen Gegenstück Carrera und Carrera S. Arbeitet das 911 Carrera Cabrio mit einem 3,4-Liter-Boxermotor mit 350 PS (257 kW), dürfen sich Piloten des Carrera S über 50 PS mehr und einen größeren Hubraum freuen. Bei beiden Motorvarianten wird die Kraft serienmäßig durch ein Siebengang-Schaltgetriebe gebändigt. Porsche gibt den kombinierten Kraftstoffverbrauch bei beiden Typen mit unter zehn Litern an. Mit einem alternativ erhältlichen Doppelkupplungsgetriebe sollen sowohl der Durst als auch die Beschleunigungszeiten noch einmal verringert werden.

Bei aller Euphorie bleibt ein Wehmutstropfen: Die Preise für das 911 Carrera Cabrio beginnen erst bei rund 100.000 Euro. Wenn man also nicht Rihanna oder Hank Moody ist, bedeutet das: Bausparvertrag plündern und in kein Dach über’m Kopf investieren! Es lohnt sich.

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1er BMW Tuning

7. Februar 2012 – 14:27

Momentan sind 1er M Coupés der Marke BMW, die zudem noch getunt sind, ziemlich selten auf deutschen Straßen anzutreffen. Dennoch scheint sich derzeit ein Trend, der in Richtung getunten bayrischen Wagen der Kompaktklasse geht, zu entwickeln. Viele verschiedene Tuner haben sich des 1er M Coupés bereits angenommen, dabei können bis zu 440 PS aus BMWs Kleinstem gekitzelt werden.

BMW 1 Series M Coupe

BMW 1er Coupe (Copyright©: BMW Car Club GB & Ireland©flickr)

Von A bis M
Gegenwärtig sind es sieben große Tuner, die den 1er weiter veredeln und das Letzte an Leistung herausholen. Hierzu zählen AC Schnitzer, Dieselspeed, Dähler, Kelleners, Lightweight, Laptime und Manhart. Der Schnitzer kann hierbei mit der geringsten PS-Zahl an den Start gehen, der Dieselspeed ist es, der mit den bereits erwähnten 440 PS aufwartet. Vom Namen allein darf man sich an dieser Stelle jedoch nicht irren lassen, es ist kein Diesel, der hier seinen Dienst verrichtet. Wie man es von diesem kleinen Sportler erwartet, verrichtet auch im BMW 1er M Coupé ein bayrischer Biturbo seine Arbeit.

Alles hat seinen Preis
Auch wenn der AC Schnitzer nicht mit den meisten PS ins Rennen geht, ist er von allen Versionen die teuerste. Stolze 91.507 Euro verlangen die Aachener für den Umbau. Zwar können die Nordwestphalen auf jahrzehntelange Erfahrung blicken, dennoch sollte abgewogen werden, was an Ausstattung wirklich benötigt wird. Denn beim AC Schnitzer fallen allein für die Volllederausstattung und die Recaro-Schalen über 7.000 Euro an. Mit weiteren 7.270 Euro schlagen die Hochleistungsbremsen zu Buche, diese können allerdings nicht nachhaltig überzeugen. Denn der Kelleners schafft es – wohlgemerkt „lediglich“ mit gelochten Serienscheiben bestückt – 30 bis 40 cm früher zu stoppen.

Die Schweizer können einen knappen Sieg einfahren
Entscheidend sollte beim 1er M Coupé schließlich sein, wer die schnellste Runde auf der Rennstrecke schafft. Auch wenn der Kelleners nur wenige Tausendstel zurückliegt, so kann doch Tuner Dähler aus der Schweiz den Kampf gegen die Zeit schließlich für sich entscheiden. Dabei besticht das Fahrzeug – jedenfalls in Bezug auf das Design – durch schlichte Eleganz, wirkt weniger protzig als beispielsweise der Schnitzer.

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